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Wie viele Memes steuern dein Gehirn und somit dein Denken?

Foto von Gabriele Ermold mit Sprechblase: "Wie viele Meme steuern dein Gehirn und somit dein Denken?"

Was sind Memes?

Memes sind Ideen, Gedanken oder Verhaltensweisen, die sich von Person zu Person verbreiten.

In Bezug auf das Gehirn bedeutet dies, dass Memes sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickeln und an die Bedürfnisse derjenigen anpassen, die sie in die Welt tragen.

Einige Wissenschaftler glauben, dass Memes eine Art kultureller evolutionärer Prozess sind, bei dem Informationen von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden.

Andere sehen Memes als etwas, das lediglich unterhaltsam ist und nichts tiefgründigeres bedeutet.

Wie auch immer man sie betrachtet, Memes sind ein faszinierendes Phänomen und spielen möglicherweise eine größere Rolle in unserem Leben, als wir aktuell verstehen.

Die meisten von uns haben schon einmal etwas über Memes gehört oder gesehen, aber weißt du tatsächlich, was sie sind und was sie bedeuten.

Wieviel Macht haben Memes?

Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, dass Memes unser Gehirn auf ganz ähnliche Weise steuern können wie Gene. So funktionieren Memes nach dem Prinzip der evolutionären Algorithmen:

Diejenigen, die gut funktionieren und sich leicht verbreiten, überdauern und werden immer weitergegeben, während die schlechteren irgendwann aussterben.

Auf diese Weise können Memes unsere Denk- und Verhaltensweisen beeinflussen, ohne dass wir es überhaupt bemerken.

So kann es zum Beispiel sein, dass du dich plötzlich an einen bestimmten Witz erinnerst, eine bestimmte Redewendung benutzt oder eine bestimmte Verhaltensweise übernommen hast, obwohl du gar nicht weißt, woher du sie kennst.

Das liegt daran, dass du dich unbewusst an etwas erinnerst, was du irgendwo gelesen oder gehört hast – und zwar in Form eines Mems.

Krieger aus Starwars
Quelle: Pixabay/ von Momentmal/ gemäß Pixabay-Lizenz

Können Memes deine Gedanken in Haft nehmen und dich kontrollieren?

Auch wenn es noch keine abschließende Studie gibt, die beweist, dass Memes tatsächlich unser Gehirn steuern, gibt es einige Anzeichen dafür, dass dies möglich sein könnte.

So haben Forscher herausgefunden, dass Menschen, die viel Zeit online verbringen und sich häufig mit Memes beschäftigen, tendenziell blind für die von ihnen verwendeten Memes sind.

Zudem scheint es so zu sein, dass bestimmte Memes unsere Gefühle stärker beeinflussen können als andere Inhalte. So kann es zum Beispiel sein, dass dir ein bestimmtes Video gut gefällt oder dich zum Lachen bringt – und zwar nicht nur weil es lustig ist, sondern weil es ein besonders virales Mem ist.

Kannst du dich vor den Folgen von Memes schützen?

Allerdings sollte man bei all dem nicht vergessen: Obwohl Memes unser Gehirn beeinflussen können, sind wir immer noch diejenigen, die entscheiden, was wir damit anfangen.

Wir können uns also immer noch gegen ihre Beeinflussung wehren – auch wenn es manchmal gar nicht so einfach ist. Manchmal ist es einfacher Meme am Gegenüber zu identifizieren, als bei sich selbst.

Ich lade dich ein, spaßeshalber einmal darauf zu achten, wie viele Menschen aus deinem Umfeld Memes „plappern“, anstatt zu hinterfragen, ob das was sie denken WISSEN oder GLAUBEN ist.

Quelle: Pixabay/ von StockSnap/ gemäß Pixabay-Lizenz

An Memes kommt heute keiner mehr vorbei – wie infiziert ist dein Gehirn?

Wenn du dir nicht sicher bist, was Memes sind, dann lass dich von diesem Artikel inspirieren. Es gibt viel zu entdecken über die Welt der Memes und es ist wichtig, dass du dich auf dem Laufenden hältst. Also worauf wartest du noch? Fang jetzt an zu googeln!

P.S. Wusstest du, dass das Tragen von Baseball-Caps mit dem Schirm zum Nacken, ein Verhaltens-Meme ist, was sich in den späten 90iger Jahren weltweit viral verbreitet hat?

Und das in einem verschwindend geringem Zeitmaß von ca. einem Jahrzehnt. Möglicherweise werden wir Zeitzeugen, wie sich ein Verhaltens-Meme – das Maskentragen – von nicht medizinischen Berufsgruppen etablieren wird.  

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